Ilona Kocsis - Flautist
Born 1970 in Csorna, Hungary, Ilona Kocsis completed her initial
music education in Györ and Debrecen, including teaching, chamber
music, and soloist degrees with distinction. She went to Switzerland
in 1996 where she received a concert degree with distinction from
the Conservatory Schaffhausen and a soloist degree with distinction
from the Lucerne School of Music under the supervision of Anna-Katharina
Graf. Ilona Kocsis has played in various orchestras, chamber music
ensembles, and solo concerts. Her exceptionally expressive playing
has earned her an excellent reputation and enthusiastic audiences.
In 2005, Ilona Kocsis moved to Glasgow, Scotland, where she continued
playing and teaching the
flute. She has teamed up with guitarist John Hallam to play at weddings
and special functions. Since 2009, she is back in Switzerland.
Ilona Kocsis - Flötistin
Die Flötistin Ilona Kocsis ist in Ungarn geboren und hatte das Glück, schon in jungen Jahren bei den besten Instrumentalisten ihres Landes studieren zu dürfen. Dabei wurde sie geprägt von der Musiktradition ihrer Heimat.
Nach dem Studium hat sie sich schnell als Orchestermusikerin und Flötenlehrerin in Budapest etabliert und spielte mit den führenden Sinfonieorchestern. Mit dem Ungarischen Sinfonieorchester ist sie auf zwei Operntourneen durch Europa gereist. Mehrmals trat sie mit dem Gödöllöer Sinfonieorchester als Solistin auf und spielte live im Bartok Radio im Rahmen des Radioprogramms „Das Podium der Jungen Künstler“. Neben ihrer Karriere als Solistin und Kammermusikerin verband sie stets die Musik mit den bildenden Künsten und Literatur. So spielte sie regelmässig an Vernissagen und Lesungen und ermöglichte durch ihre musikalische Untermalung ein vertieftes Erlebnis der ausgestellten Werke oder Literatur.
Während ihrem Studium in der Schweiz an den Konservatorien Schaffhausen und Luzern hat sie ihre vielfältige Tätigkeit weitergeführt. Sie arbeitete mit dem Zürcher Sinfonieorchester und mit der Zuger Sinfonietta. Sie wurde von der I. und E. Schenk Stiftung in Zofingen ausgewählt und spielte das D-Dur Flötenkonzert von C. Reinecke mit dem Aargauer Sinfonieorchester. Für ihre Interpretation des J. Ibert Flötenkonzertes mit dem Luzerner Sinfonieorchester hat sie den Edwin Fischer Preis 2003 erhalten und konnte anschliessend im Marianischen Saal in Luzern auftreten. Ausserdem gab sie mehrere Konzerte in der Schweiz als Kammermusikerin im Trio Terra (Flöte, Cello, Klavier) und trat mit der Märchenerzählerin Silvia Studer-Frangi auf.
Neben der klassischen Musikausbildung in Ungarn wurde sie früh in die Welt der zeitgenössischen Musik eingeführt. Dieses Interesse vertiefte sie weiter während des Studiums bei Anna-Katharina Graf am Konservatorium Luzern. Inspiriert durch die japanisch / koreanische Literatur für solo Flöte entwickelte sie das audio-visuelle Projekt „Dance of the Spirits“, welches ihr Publikum mit ätherischen Klängen und Videoprojektionen an die Raumdecke in unbekannte Fantasiewelten entführt.
Ilona Kocsis lebte mit ihrer Familie 4 Jahre in Glasgow, Schottland. Sie trat mit Orchestern wie dem Royal Scottish National Orchestra und dem Edinburgh Festival Orchestra auf. Sie arbeitete regelmässig mit dem Auricle Ensemble, dem Sa Masia Quartet und mit dem Konzertpianisten Gusztav Fenyö zusammen. Mit John Hallam gründete sie das Pietra di Luna Flöten und Gitarren Duo. Sie spielte am Glasgow West End Festival, Summer Music Festival im Haddo House bei Aberdeen und am Edinburgh Festival.
Seit 2009 ist Ilona Kocsis wieder in der Schweiz, wo sie Ihre Karriere als aktive Flötistin und Lehrerin fortsetzt.
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